
Der Inhalt der Ausstellung fokussiert auf das Gedenken an Frauen, die in der NS-Zeit durch ihren mutigen Einsatz für ein besseres Deutschland einstanden und zum Teil mit ihrem Leben bezahlten. Frauen wie Maria Seidenberger, Cato Bontjes van Beek, Elisabeth Abegg oder Lisa Ekstein werden durch diese Ausstellung bekannt. Das Wort „Retterwiderstand“ ist z.B. in den Texten der Ausstellung zu lesen und meint den Wagemut derjenigen Frauen, die jüdische Familien und andere von den Nazis bedrohte Menschen versteckten oder ihnen bei der Flucht in andere Länder halfen.
Begleitprogramm:
Zur Ausstellungseröffnung am 21.2.26 tritt um 19.00 Uhr das Kinder -&Jugendtanztheater „Impuls“ auf und präsentiert sein aktuelles Stück „Damals wie Heute?“. Darin werden Antisemitismus und Gewalt im Nationalsozialismus thematisiert, Zitate von Margot Friedländer werden eingeflochten und würdigen die Holocaustüberlebende zugleich stellvertretend für viele, die im NS-Staat zu Tode kamen.
Am 22.2.2026 wird im Gottesdienst um 10.30 Uhr eine Predigt zum Thema „Widerständigsein“ gehalten und am 12.3.2026, 18.00 Uhr wird die Eutiner Literaturwissenschaftlerin Susanne Bienwald einen Vortrag über die in der Ausstellung vorgestellte Quäkerin Elisabeth Abegg halten.
Schulen können davon Gebrauch machen, dass Schülerinnen und Schüler der Eutiner Schulen durch die Ausstellung geführt werden durch Pastorin de Oliveira Gloria in der Zeit vom 23.2.-8.3.) Lehrerinnen und Lehrer können jedoch auch eigenständig ihre Klassen durch die Ausstellung führen, das Unterrichtsmaterial kann vorab ausgehändigt werden ( Mail senden an pastorin.deoliveiragloria@kirche-eutin.de)